bookmark_borderTag 2: 02.06.2023

Zweiter Tag am Filmfestival Bildrausch

A Date in Minsk

Wir treten zwei Leuten beim Billiard spielen bei. Gerade beginnen sie mit ihrem Gespräch an. Sie Schon ist unsere Kamera investiert und verfolgt die Bewegungen

Der Person die spricht. Ständig ist sie in Aktion, sucht und fokussiert sich intensiv auf die Protagonisten. Beinahe wird einem bei den vielen und schnellen Bewegungen schwindelig. Auch die Konversation scheint schnell von einem Thema zu einem anderem zu übergehen.

Fire in Moria Refugee Camp / Im Schiffsgefängnis

bookmark_borderTag 3: 03.06.2023

Dritter Tag am Filmfestival

Our Body

          In Frankreich, präziser im 20. Arrondissement von Paris richten sich unsre Schritte richten der gynäkologischen Klinik, eines öffentlichen Krankenhauses. Hinter ihren Wänden stossen wir intimen Gesprächen zu wo Frauen aus unterschiedlichen Altersgruppen ihre Ängste und Wünsche erzählen und erfahren.

Claire Simon erlaubt durch ihren Film einen intimen, zugleich lehrreichen Einblick in     

Revision

Mitsuki/ Sekai

bookmark_borderTag 4: 04.06.2023

Letzter Tag am Bildrauschfestival

Seven Winters in Tehran

Aus dem dunklen Kinoraum erklingt ein persisches Schlaflied. Der abgespielte Film, hinterlässt eine bedrückte Stimmung. Hier und da ist ein leises schniefen zu hören.

Eine junge syrische Frau, die sich während ihrer Vergewaltigung mit einem Messer wehrt und ihren Vergewaltiger dabei ersticht, wird verhaftet und zu einer Todesstrafe verurteilt. Während sieben Jahren erwartet sie im Gefängnis ihre Strafe. Ihr wird Angeboten ihr Leben gegen eine Lüge zu erkaufen, die sie bis…verweigert

Der Film beginnt mit einer Frau die vor einem Modell eines Gefängnisses steht. Im Hintergrund hört man Reyhanehs Stimme (interpretiert von einer persischen Schauspielerin), die über die Ereignisse nach der Vergewaltigung erzählt. Mit Anrufaufnahmen, Interviews der Eltern, Schwestern und …., Videoaufnahmen (die während der Besuche aufgenommen wurde),  einer Narration basiert aus Reyhanehs Tagebuch, basiert Steffi Niederholz ihre Dokumentation über Reyhanehs … Chronologisch geht sie vom Beginn bis, zu… letzten Tagen.

Samsara

Die Frage vom Leben nach dem Tod, der Wiedergeburt, ist ein Thema was uns Menschen schon immer beschäftigt. Lois Patino stellt den Kreislauf vom Tod und der Wiedergeburt in seinem Film Samsara dar. Wir beginnen in einem buddhistischen Dorf in Laos. In einer Mönchschule meditieren die Jungen. Ein Dorfjunge, besucht regelmässig eine, am sterben liegende ältere Frau. Zusammen lesen sie das Bardo Thödrol (tibetische Totenbuch) um sie für den Weg in die Wiedergeburt vorzubereitet.   

bookmark_border1.06.2023: Erster Tag am Filmfestival Bildrausch

Beginn mit Gespräch mit KuratorInnen des Festival


Blix not Bombs, Greta Stocklassa
Sehr interessanter Film, wo ZuschauerInnen mit einem idyllischen, zugleich auch realen, gar gewalttätigen Bild der Welt konfrontiert wird. Doch letztendlich hinterlässt er ein kleines Unbehagen, der seine ZuschauerInnen in ein Unwissen. Was für eine Position sie sich stellen sollen ist unklar. Ob Greta Stocklassa das beabsichtigt? Zusammen mit Hans Blix, einer Kombination von friedlichen bis zu gewaltsamen Aufnahmen, stellt unsere Produzentin die Welt dar und führt ihre ZuschauerInnen durch den letzten Auftrag des Diplomaten.


Fazit: Blix not Bombs ermöglicht eine gute Einsicht in Hans Blix letzten Auftrag. Wir lernen ihn als Diplomaten aber auch als Menschen kennen. Durch Greta Stocklassas Fragen, entsteht eine Spannung zwischen ihm und Blix, die den Film zugleich interessant aber die ZuschauerInnen auch verunsichern kann. Durch die unzensierten Bilder werden die ZuschauerInnen sensibilisiert indem sie auf eine Realität aufmerksam gemacht werden die den meisten vielleicht nicht bewusst sind.µ


So much Tenderness, Lina Rodriguez
Am Stassenrand steht eine Frau. Verschreckt steht sie und scheint auf etwas zu warten. Auto kommt angefahren und bleibt vor ihr stehen. Die Frau am Steuer ruft ihr zu und lädt sie ins Fahrzeug ein. Zögernd steigt sie in den Beifahrersitz ein. Nach einer schweigenden Fahrt kommen sie an einem Haus an wo beide Frauen aussteigen. Während sich die Frau am Steuer in Haus begibt, bewegt sich unsere Protagonistin in den Kofferraum. Ein Mann mit Kind im Arm erscheint. Sie scheinen sich für eine Reise vorzubereiten. Doch warum die Frau im Kofferraum ist, ist unklar. Im Dunkeln geht die Fahrt los. An einem Grenzübergang angekommen, hält das Auto an. Ob sie es schaffen die Frau über die Grenze zu schmuggeln? So beginnt Lina Rodriguez ihren Film So much Tenderness.
Eine kolumbianische Umweltanwältin flieht illegal nach Kanada nach dem plötzlichen Tod ihres Ehemanns. Nach einigen Jahren ist sie als Sprachlehrerin tätig und hat sich mit ihrer Tochter und Freundeskreis in Kanada eingelebt. Doch werden sie ständig mit einer anderen Kultur und ihrer Vergangenheit konfrontiert. An Stelle des typischen Topos eines Migranten, entscheidet sich Lina Rodriguez das Leben nach dem Einleben in einer neuen Kultur darzustellen. Indem sie die unterschiedliche Probleme mit denen Mutter und Tochter konfrontiert werden darlegt, ermöglicht sie ihre Zuschauer mit ähnlichen Hintergründen, sich mit dem Film zu identifizieren. Obwohl der Film einen friedlichen Anschein hat, wird er regelmässig mit Spannungen, aus Bildern der Vergangenheit gestör